Wunsiedel nun offiziell GEP!
Nürnberg, 16.10.2009 - Holle
Anlässlich des von der
NPD durchgeführten „Trauermarsches“, meldete der
APPD SuperGAU Franken am 14.11.2009 eine
Kundgebung mit dem
Motto „Follow your leader – do it like Rieger!“ am
Wunsiedler Busbahnhof an.
Ab 13.00 Uhr versammelten sich ca.
50 Teilnehmer unter strenger Aufsicht des hessischen BFE am Kundgebungsplatz.
Unterstützt wurden die Pogoanarchisten von einigen Antifagruppen sowie Wunsiedler Jugendlichen. Nach der
Verlesung der polizeilichen Auflagen stimmte man sich
mit Musik und Bier auf einen
erfolgreichen Nachmittag ein.
Der 2.Vorsitzende der Krebszelle Nürnberg, Holle, betonte in seiner Rede die
Entrüstung über die Entscheidung des Münchner VGH, einen Trauermarsch für den Mann zu erlauben, der
Wunsiedel jahrelang mit „Heß-Märschen“ terrorisiert hat. Im weiteren Verlauf ging der Redner auf
das Thema des bürgerlichen Protestes ein und betonte, dass das
Genozid an den Juden Europas und mittlerweile auch das an
Sinti und Roma als Kriegsverbrechen anerkannt ist und
Entschädigungen gezahlt werden, wogegen
die Ermordung sog. „asozialer Elemente“ bis heute weitgehend totgeschwiegen wird. Dies ist
ein unhaltbarer Zustand und so wurde d
ie langjährige Forderung der APPD bekräftigt endlich
ein Mahnmal für die ermordeten „Asozialen“ zu errichten und die
Hinterbliebenen angemessen zu entschädigen. Am Ende des Redebeitrages wurde dazu aufgerufen sich dem nähernden
Gedenkmarsch für die 30 Opfer des Todesmarsches anzuschließen und
auf der Zwischenkundgebung eben speziell
der getöteten „Asozialen“ zu gedenken.
Der Supergau Franken in Wunsiedel:
Nach der
Fortsetzung der Kundgebung hielt der
Kommerzienrat der Nürnberger Krebszelle, Lutz, seinen Redebeitrag. Er stellte klar,
dass Nazis nichts in einer aufgeklärten Gesellschaft zu suchen hätten und diese sich effektiv schützen müsse. Mit diesem Hintergrund wies der Redner
Wunsiedel offiziell als Gewalttäter-Erlebnis-Park(GEP) aus. Nach
Plänen der APPD Führungsriege werde die
Wunsiedler Bevölkerung auf Orte ihrer Wahl umgesiedelt und
die Stadt komplett der NPD übergeben und eingemauert.
Für jene Mauer, die die
gewaltverherrlichenden Irrläufer einsperren und so die
restliche Bevölkerung schützen soll, wurde
symbolisch ein Grundstein gelegt. Auch die
1500 Polizisten unterstützten diese Aktion und beteiligten sich durch das
vorläufige Einzäunen der Nasen. Nach weiteren
musikalischen Einspielungen mit feucht-fröhlichen Pogoreigen schloss der Versammlungsleiter die Kundgebung gegen 15.45 Uhr
um persönlich den Bau der Mauer zu überwachen. Die Veranstaltung verlief ohne Zwischenfälle.
Grindcore, Punk, Bier und Pogo in Wunsiedel:
Anschließend wurde noch zu einem Konzert eingeladen, dass einige
Wunsiedler Jugendliche in Eigeninitiative organisiert und durchgeführt hatten. Mit einem
bunten Mix aus Grindcore und Punk konnte das
feiernde Pogovolk bis in die Nacht hinein die angestaute
Wut über Nazis, teilweise
schikanöse Kontrollen und der
Abwesenheit des Unbekannten Affen Luft machen. Hier kam es allerdings im
Laufe des Abends zu einem Zwischenfall, als ca.
8 sächsische Boneheads versuchten auf das Konzert zu kommen. Dank des beherzten
Eingreifens der SSSSS (Super-Sicherheits-Saalschutz-Securitate) konnten diese aber noch
vor Eintreffen der Polizei des Platzes verwiesen werden.
Alles in allem war es
ein erfolgreicher Tag für die Pogoanarchie an dessen Ende
eine Mauer um den GEP WUNSIEDEL und
eine Horde sturzbetrunkener Kamernossen stand!
NAZIS IN DEN GEP!
APPD IN JEDES KUHKAFF TRAGEN!
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