APPD Marburg in vorderster Front im Kampf um unsere Demokratie!

Marburg, 31.7.2009 - alf
In den frühen Morgenstunden des 31. Juli 2009 fand in den Räumen des Marburger Landratsamts die diesjährige Sitzung des Kreiswahlausschusses statt. Zu befinden hatte er über die Kreiswahlvorschläge zur Bundestagswahl 2009.
Neben den notorischen Blockflöten schickte auch die APPD Marburg einen Kandidaten ins Rennen, stellt es doch mittlerweile für die Marburger Pogo-Anarchisten eine Selbstverständlichkeit dar, an Wahlen alles mitzunehmen, was da so kommt.
Die bürokratischen Hürden waren aufgrund langjähriger Erfahrung im formulareausfüllen schnell genommen. Auch die bisherige Bestmarke im Sammeln von Unterstützungsunterschriften fiel nach zähem Kampf kurz vor knapp.
Voller Zuversicht mit einem Erdrutschsieg bei der Bundestagswahl den Startschuß für die Balkanisierung und Rückverdummung Deutschlands zu geben, fanden sich die lokalen Berufskader unserer Partei bei eingangs erwähnter Veranstaltung ein.
Die bis dahin zugetragenen Gerüchte über Presseartikel, denen zufolge der APPD die Parteieigenschaft seitens eines „Bundeswahlausschusses“ aberkannt worden sei, nahmen sie nicht sonderlich ernst, weiß doch jedes Kind, dass Journalisten schonmal viel Scheiße schreiben, wenn der Tag lang ist.
Den Beschlußantrag des Kreiswahlleiters, unseren Wahlvorschlag wegen fehlender Parteieigenschaft abzulehnen, nahmen unsere alten Polit-Hasen dann mit einem Schmunzeln zu Kenntnis. Doch auch die Vorführung eines Videomitschnitts der Bundeswahlausschusssitzung, der einwandfrei dokumentiert, dass eine Abstimmung über die Parteieigenschaft der „Anarchistische Pogo-Partei Deutschlands (APPD)“ nicht stattgefunden hat, blieb ohne jede Wirkung auf die Ausschußmitglieder und unser Wahlvorschlag wurde einstimmig abgelehnt.
Als Sturmpioniere der wahren Demokratie und in Gedenken an den Geist unseres Grundgesetzes sehen wir es als unsere Pflicht an, diesen Vorgang weitergehenden rechtsstaatlichen Untersuchungen unterziehen zu lassen. Deshalb hat die APPD Marburg mit folgender Begründung Beschwerde beim Landeswahlausschuß eingelegt:

"In der Sitzung des Bundeswahlausschusses vom 17.07.2009 fand keine Beschlussfassung über den Parteienstatus der Anarchistische Pogo-Partei Deutschlands (APPD) statt. Vielmehr rief der Bundeswahlleiter den Bundeswahlausschuss zur Abstimmung über die Pogo-Partei auf, welche nicht identisch ist mit der Anarchistische Pogo-Partei Deutschlands (APPD) und sich zum 30.06.2009 aufgelöst hat. Da eine Beschlussfassung also nicht vorliegt, verfügt die Anarchistische Pogo-Partei Deutschlands (APPD) weiterhin über den Parteienstatus, sodass die Nichtzulassung zur Bundestagswahl grob rechtsfehlerhaft ist. Die Pflichtversäumnis des Bundeswahlausschusses kann nicht zu unserem Nachteil gereichen, weshalb wir zur Wahl zuzulassen sind."

Für Frieden, Freiheit, Abenteuer!
Vorwärts mit der APPD!


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