Krebszelle in Nürnberg gegründet!
Nürnberg, 28.05.2009 - Lutz
Unzählige
betrunkene, aber dennoch
beschlußfähige Schaulustige,
KamernossInnen und
Sympathisanten folgten am
08. Mai 2009 dem
Aufruf der APPD um die wichtigste Frage an diesem Tag zu beantworten:
JA WIR WOLLEN EINE KREBSZELLE GRÜNDEN!
Eröffnet wurde die Gründung durch den allseits bekannten Pogo-Anarchisten
Nils H., welcher sofort einstimmig
zum Versammlungsleiter gewählt wurde. Kein Wunder, da er durch seinen langjährig treuen Dienst in der Partei, der
erfahrenste Kamernosse an diesem Nachmittag war. Auf seine Begrüßungsrede, in der er sich als erfahrener Krebszellengründer in den verschiedensten
bayrischen asozialen Ballungszentren titulierte, argumentierte er auf die kritische Frage, warum alle von ihm gegründeten Krebszellen den Bach herunter gingen mit:
„Alle Krebszellen die ich gegründet habe, sind erst nach meinem Umzug in eine andere Stadt gescheitert!“
Es bleibt nun zu
hoffen, dass er noch lange in Nürnberg
sein Unwesen und den
pogo-anarchistischen Geist treibt.
Nach
überschwänglichen Reden, der
Verabschiedung über die Satzung und der Begrüßung der Vertreter von
„Die Partei“ und der
„Hintner Jugend“ sollte die Vorstandswahl beginnen. Mit eindeutiger Mehrheit gewann wiederum
Nils H. den Posten um
den 1. Vorstand.
Einen weit aus spannenderen Kampf um den 2. Vorstandsposten bieteten sich
Holger S. und
Felix H., beide fanatische Einpeitscher und Parteifunktionäre. Mit einem knappen Wahlergebnis von
12 zu 10 Stimmen ergatterte Holger S. den begehrten Posten. Der Verlierer Felix H. gratulierte den neuen 2. Vorstand mit einem
Küsschen und gab sich sportlich geschlagen –
Die Menge tobt! Für den Kommerzienrat standen nun
Astrid A. und wiederum
Felix H. zur Wahl. Erst nach einem 2. Wahlgang und einer kleinen
Stripeinlage konnte Felix H. das Stimmvieh für sich gewinnen, eine der langwierigsten und spannendsten Wahlgänge fand sein Ende.
Durch den Druck der schnell
schwindenden Freibiervorräte ging man in die Wahlgänge der zwei Beisitzer. Der
1. Wahlgang musste als
ungültig erklärt werden, da ein vorgeschlagener Kamernosse bei der Vorstellung vergessen wurde. Im
2. Wahlgang ergatterten dann die Kamernossen
Armando und
Ino, die Posten um
1. und 2. Beisitzer. Die Gründung konnte endlich als beschlossen deklariert und mit dem gemeinsamen
Gesang der Parteihymne abgeschlossen werden. Zusammen verließ man nun das
Stadtteilzentrum Desi um neue
Bierquellen zu erschließen und die
frohe Botschaft der baldigen Balkanisierung Nürnbergs an die Bevölkerung zu tragen.
Bilanz der Gründung:
27 Neumitglieder und eine
volle Parteikasse, das Studium des Kommerzienrats ist finanziert!
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